PASSIVBAUWEISE IN FRAGEN UND ANTWORTEN

1Wie hoch sind die Baukosten eines Passivhauses`?
Zusätzliche Baukosten eines Passivhauses betragen in Polen ca.7-13% gegenüber eines gewöhnlichen Hauses, und vom Jahr zu Jahr niedriger werden . Das wird durch immer wachsende Zahl von Firmen, die Materialien und Geräte für Passivhäuser herstellen verursacht.
2Was bedeutet der Name Passivhaus?
Der Begriff „Passivhaus“ steht in direkter Verbindung mit Energiegewinnung, die auf eine passive Weise entsteht, dh. ohne die aktiven Quellen zu nutzen
3Wo kommt die Wärme in einem Passivhaus her?
Das Beheizungsystem im Passivhaus beruht auf mechanischer Lüftung mit Rekuperation, die die Aufgabe hat, die Wärme von gebrauchter Luft wiederzugewinnen.
4Wie funktioniert Rekuperator?
Der ganze Lüftungsprozeß und Wärmewiedergewinnung findet in der Lüftungszentrale statt. Die saubere Außenluft wird zu Zentrale durch Luftansaugung zugeführt, die sich in der Wand bzw. auf dem Dach des Hauses befindet. Weiter mittels Leitungen an den Rekuperator weitergeleitet, wo es es die gebrauchte Luft (warm) erhitzt. So aufgewärmte Frischluft wird mittels Leitungen uber das ganze Haus verteilt.
5Was ist das GPWC und wie funktioniert?
Der Grundwarmluftaustauscher (kurz genannt GPWC) erwärmt bzw. kühlt die Luft die ins Hausinnere geleitet wird. Es ist ein Rohrsystem Ø ca.20cm das im Erdreich auf eine Tiefe von 150cm untergebracht wird, wo die Temperatur nie unter Null sinkt. Die Luft wird mittels Ansauggerätes angesaugt, fließt weiter durch Kolektorensystem, und wird an Lüftungszentrale weitergeleitet. Weiters wird im ganzen Haus dank dem Ventilationssystems verteilt.
6Ist die Luft von GPWC sauber?
Die Luftsauberkeit im GPWC-System wird durch antibakterielle Rohrinnenbeschichtung garantiert. Der Innenteil des Rohres ist mit Silberoxid beschichtet. Die Luft wird zusätzlich mit Hilfe von Filtersystemen bzw. Luftschöpfgeräte gesäubert.
7Wie funktioniert Wärmepumpe?
Wärmepumpe erzwingt den Wärmefluss vom Niedertemperaturbereich in den Hochtemperaturbereich. Beheizt sowohl Hausräume als auch Gebrauchwasser, wobei es werden die Bodenräume, Umgebung, Luftwärme, Wasserwärme genutzt. Die Wärmepumpe kann man mit einem Kühlschrank mit verkehrtem Mechanismus vergleichen. Der Kühlschrank nimmt die Umgebungswärme auf und schiebt nach Außen ab. Die Wärmepumpe nimmt die Umgebungswärme auf und leitet in das System weiter. Damit ist die Beheizung des Hauses und Wassers gesichert.
8Sonnenkolektorarten -welche gibte es denn?
Sonnenkolektor wandelt die Sonnenstrahlenergie in Wärme um. Als Träger der Wärme kann Wasser, Glykol oder Gas sein. Die Kolektoren werden wie folgt aufgeteilt auf; Flachkolektoren-die meist populäre Kollektorart auf Grund der hohen Leistung und niedrigen Preises. Absorbiert die Sonnenstrahlung auf diese Art und Weise , in dem mittels einer dunklen Schicht an die Kupfer- und Aludurchflußkanäle mit Heizflüssigkeit angelötet sind. Weiters, die Solarflussigkeit (Glykol) gibt die Wärme an Schmutzwasser ab. Vakuumkollektoren Viel effizienter im Winter als ein Flachkollektor. Er besteht aus Kupferröhren, die mit Flüssigkeit mit niedriger Verdampfungstemperatur gefüllt sind. Wenn die Sonnenstrahlen die Flüssigkeit zu Verdampfen bringen , verlegt sich die Wärme direkt in den Kondensator. Die Wärme wird weiter an Flüssigkeit im Sammelkanal abgegeben, und weiter in den Warmwasserspeicher weitergeleitet. Sammelkolektoren- Die Sonnenstrahlen sammeln sich mit Hilfe von Spiegelnetz im Absorber. Daraufhin erhalten wir höhere Endtemperatur. Die Kollektoren sind relativ teuer., sind aber effizienter
9Fasenheizung-was ist das?
Fasenheizung funktioniert ähnlich wie Fußbodenheizung, wobei ist im Wandsystem angeordnet. Das Wasser als Arbeitsflüssigkeit wird durch traditionelle Wärmequellen erhitzt (zB.Heizkessel) und zu den Paneelen zugeführt, die sich unter dem Putz befinden. Der Arbeitsfaktor verdampft unter dem Druck und weiter kondensiert sich auf den Rohrwänden, Gibt die Wärme an den Raum ab. Eine hohe Wirksamkeit dieser Lösung verdanken wir dem, daß die Wärme in 90% an den Raum abgegeben wird und um 10% erwärmt die Wand. Fasenheizung ist um 30% teurer als Fußbodenheizung, Trotzdem zahlt sich die Differenz bereits nach der ersten Periode zurück.
10Wie lautet volle Definition eines Passivhauses?
Der Definitionsgeber eines Passivhauses ist Wolfgang Feist der Begründer des Institutes von Passichäusern in Darmstadt. Die Definition hat er 1988 ins Leben berufen, und lautet; „Ein Passivhaus ist ein Gebäude mit extrem niedrigem Energiebedarf um ein Raum zu beheizen (15 kWh/m2/Jahr) in dem der thermische Komfort durch passive Quellen (Bewohner, Elektrogeräte, Sonnenwärme; Ventilationswärme) und durch Beheizung von Ventilationsluft gesichert ist. Auf diese Art und Weise benötigt das Gebäude keinen autonomischen aktiven Heizsystem.
11Warum ist die Dichtigkeit der Bauschichte so wichtig?
Gebäudedichtheit ist für Passiv- und Energiesparhaus eine charakteristische Eigenschaft. Ungenügende Dichtigkeit bewirkt im Sommer zu hohe Raumtemperaturen, und im Winter trockene Luft und Kranheiten die als Folge des unfreundlichen Innenklimas sind, nach sich ziehen.
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